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28. September 2021

Drei Premieren und ein Konzert

Diese Woche überschlagen sich die Ereignisse: Am Mittwoch, den 29.09. zeigen wir den Kurzfilm „Kinder“ der Berliner Künstlerin Marlies Pahlenberg. Dieser versammelt Portraits von Menschen, die ihre Kindheit in Karlshorst verbracht haben und sich an lokale, politische oder ganz alltägliche Erlebnisse erinnern. Im Spiel vor der Kamera werden diese Erfahrungen von damals heute greifbar.
Im Anschluss an die Filmvorschau gibt es ein Gespräch mit der Künstlerin.
Wir freuen uns auf den Abend und den Austausch mit Euch! Vielleicht erkennt Ihr die eine oder andere Geste aus Eurer Kindheit wieder… Oder Ihr entdeckt etwas, das nur in Karlshorst zu finden war?
Mehr Infos und Tickets gibt es hier.

Die zweite Premiere folgt am Donnerstag, den 30.09. mit „Foyer“. Das Berliner Kollektiv hannsjana ist im Herzstück des ehemaligen Theaters auf Spurensuche gegangen und haben das damalige Publikum nach seinen Erinnerungen befragt: Was waren die aufregendsten Aufführungen, die pompösesten Bühnenbilder oder die berühmtesten Schauspieler:innen? Wer blieb gerne noch länger an der Sektbar stehen, auch wenn der Gong schon das Ende der Pause ankündigte?
Diese akustischen Erinnerungen könnten Euch ab Donnerstag um die Ohren fliegen. Was eine historische Führung durch das Theater und seine Umgebung sein könnte, wird jedoch immer wieder von einer Rotte Rampensäue aufgemischt: Diese spielwütige und theateraffine Schweineart hat einen perfekten Lebensraum im leerstehenden Theater gefunden. Dort bringen die Rampensäue ungestört tagein tagaus eigene und fremde Theatererinnerungen zur Aufführung: Staatsballett trifft auf Jugendweihe, Musical auf avantgardistische Performancekunst.
Wer Lust auf diesen humorvollen und multiperspektivischen Audio Walk hat, findet weitere Infos und Tickets hier.

Wer lieber sitzt, aber trotzdem neugierig ist, mehr von den Menschen in Karlshorst zu erfahren, dem können wir den den Diskussionsabend „Wir sind viele. Leben in Berlin“ am 30.09. ans Herz legen.
Seit 2018 realisiert die bildende Künstlerin Sonya Schönberger in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin das „Berliner Zimmer“, ein kontinuierlich anwachsendes Archiv aus Videointerviews mit Berliner:innen ganz unterschiedlicher Herkunft, Hintergründe und Generationen.
Für das KAHO wurden fünf neue Interviews in Karlshorst geführt, die unter www.berliner-zimmer.net und auf unserem YouTube Kanal zu sehen sind. Inspiriert von diesen Archiv-Beiträgen diskutieren Sonya Schönberger, Dr. Nele Güntherroth und Dr. Pirkko Husemann in Moderation von Dr. Kirsten Beuth auf der Bühne des KAHO gemeinsam über das Leben in Karlshorst. Eintritt frei! Mehr Infos hier.

Doch damit nicht genug für diese Woche: Wir sind gespannt auf ein experimentelles Konzert der belarussischen, elektronischen Musikerin und Produzentin Natallia Kunitskaya aka Mustelide. In ihren Klangexperimenten mischt sie ihre Stimme und analoge Synthesizer mit Samples von Vogelstimmen, Flamenco-Tanzplatten, kaputten Orchesterinstrumenten und was ihr sonst noch in die Hände fällt.
Am 1.10. erwartet uns also ein live produziertes musikalisches Gemälde aus russischem Gesang, Elektro-Beats, Synthie-Grooves und Popmusik der 1980er und 90er Jahre. Mehr Infos und Tickets gibt es hier.

Diese aufregende Woche wird mit „Asingeline“ von Work of Act abgerundet: Zwei ganze Tage lang legen sie ein rotes Klebeband in Luftlinie zwischen zwei Orten im ehemaligen Sperrgebiet in Karlshorst aus. Im Mittelpunkt der Intervention steht die Kommunikation, die erforderlich ist, um privates und öffentliches Gelände zu durchqueren. Es gibt kein Publikum, nur zufällig Beteiligte, die sich fragen: Was bedeutet diese rote Linie? Ist sie Grenze oder Wegweiser? Und welche Markierungen gibt es in der Gegenwart und Vergangenheit Karlshorsts noch?
Am 3.10. um 17 Uhr laden wir zu einem anschließenden Gespräch mit Work of Act ein.
Eintritt frei! Hier könnt Ihr einen Platz reservieren.

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