23. Juni 2022

KAHO öffnet im September und Oktober

Das KAHO. Raum für Kultur führt sein 2021 gestartetes Interimsprogramm fort: Im September und Oktober öffnen wir an vier Wochenenden erneut die Türen und laden vor Beginn des Umbaus zum KAHO Interim 2022 in den Bühnenturm ein. Wir freuen uns, euch in Audiowalks, Führungen, einer Ausstellung mit Vortrag sowie einer Theaterpremiere willkommen zu heißen!

Lange Nacht der Bilder

Anlässlich der Langen Nacht der Bilder des Bezirksamts Lichtenbergnehmen wir eine Auftragsproduktion aus dem KAHO Interim 2021 wieder auf: den Audiowalk „Foyer“ des Berliner Performance-Kollektivs hannsjana, in dem Zeitzeug:innen zu Wort kommen, die das KAHO in vergangenen Zeiten besucht haben.

Termine & Anmeldung
2.9. um 20.00 Uhr, 3. & 4.9. jeweils um 16.00 und 19.00 Uhr
Eintritt frei | Tickets unter: www.kaho-berlin.de/programm

Grafik: CPM Architekten u. Lukas Staudinger

Flankiert wird die Performance während der Langen Nacht der Bilder von einer Ausstellung zum Umbauvorhaben und einem Vortrag des Architekturbüros dhl-architekten, das für den Umbau des KAHO zuständig ist.

Termine & Anmeldung
2.9., Vorträge um 19.00 und 21.30 Uhr | Ausstellung durchgehend geöffnet
Eintritt frei | keine Anmeldung erforderlich I begrenzte Sitzplatzkapazität

Foto: Frans Katzwinkel

Tag des offenen Denkmals

An diesem Tag laden wir zu Führungen durch das Foyer und den Bühnenturm des KAHO ein. Wir berichten von seiner bewegten Geschichte als ehemaliges Haus der Offiziere für die sowjetische Armee sowie späteres Privattheater im Ostteil Berlins, dessen Bühne von 2008 bis 2020 ungenutzt blieb. Thema bei den Führungen sind aber auch die Herausforderungen beim Umbau zum modular nutzbaren Veranstaltungsort, der voraussichtlich in 2025 fertiggestellt sein soll.

Termine & Anmeldung
11.9., durchgehend von 12.00 bis 18.00 Uhr
Dauer: 20 min
Auf Deutsch | regelmäßig auch Führungen in russischer Sprache
Eintritt frei | keine Anmeldung erforderlich

PREMIERE

„GET LOCAL! oder EIN HORST FÜR DEN KARL!“

Spielperformance von Meret Kiderlen und Manuel Czerny zum Wandel eines (Ost-)Berliner Stadtteils rund um die Frage: Wie wollen wir zusammenleben?

Der Lichtenberger Ortsteil Karlshorst ist ein markantes Beispiel für die Stadtentwicklung Berlins. Im „Dahlem des Ostens“ rund um die Trabrennbahn hat sich die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten verdoppelt und neu zusammengesetzt. Auf ehemaligen Auto-Schrauber-Plätzen, auf Wiesenlandschaften oder in verlassenen Kasernen entstehen oft hochpreisige Neubauten, in denen tausende Zugezogene eine Bleibe finden. Die meisten mit Kindern – denn hier an den gefühlten Stadtrand zog man schon immer wegen des Nachwuchses! Aber was ist das für ein Stadtteil, in dem diese Kinder großwerden sollen? Welches historische Erbe wirkt hier und wie spinnt sich die Geschichte weiter?

Bürger:innen des Ortsteils treten dabei als Darsteller:innen auf und vertreten eigene und andere Bevölkerungsgruppen: historisch interessierte Villenbesitzer:innen, Wende-erfahrene Ur-Karlshorster, frisch gebackene Eigentümer:innen und ungewollte Wohnwagen-Mieter:innen, russischsprachige Eltern und ihre Grundschulkinder ebenso wie Carless Horst-Aktivist:innen oder stadtplanende Politiker:innen.

Das Publikum als exemplarische Stadtgesellschaft ist eingeladen, sich selbst zu befragen: Wo und wie will ich leben? Welche Rolle spielen dabei die anderen? Und was bringt mich dazu, die Komfortzone zu verlassen und das Wort zu ergreifen?

Interessierte melden sich unter: kaho@stiftung-stadtkultur.de oder 0163 – 72 43 112.

Termine & Tickets
Premiere am 30.9. um 20.00 Uhr, weitere Vorstellungen am 1. & 7 & 8.10. um 20.00 Uhr sowie am 2. & 9.10. um 16.00 Uhr, Karten nur an der Abendkasse

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